Spuk in der Küche – die besten Halloween-Rezepte!

Rezepte und Ideen zu Halloween: Gruselig und lecker!

Halloween, die Gruselnacht, steht wieder an. Sie wollen eine Party ausrichten? eKitchen und idealo.de stellen leckere Halloween-Rezepte vor, die das Wasser im Mund Ihrer Gästen zusammen laufen lassen.

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Halloween-Rezepte

Ein schauriges Buffet ist Pflicht für Tod und Teufel. Diese Halloween-Rezepte sollten Sie ausprobieren!

Halloween oder All Hallows’ Eve, bezeichnet den Abend vor Allerheiligen in der Nacht vor dem Hochfest Allerheiligen, vom 31. Oktober auf den 1. November. Das Brauchtum war ursprünglich vor allem im katholischen Irland verbreitet und diente dem Gedenken an die Verstorbenen. Die skurrilen Auswüchse bekam Halloween erst in den USA, wo irische Einwanderer Ihre Bräuche weiterentwickelten. Von dort gelangten sie schließlich ab circa 1990 ins kontinentale Europa. Die Häuser und Wohnungen werden herbstlich geschmückt; Spinnen, Hexen und allerlei gruftiges Dekor sorgen für ein schrill schauriges Ambiente. Da dürfen zur Halloween-Party natürlich nicht nur Nudelsalat, Würstchen, Brot und Frikadellen aufs Buffet. Kreativität und Einfallsreichtum sind gefragt: Von klassisch bis gespentisch oder splatterhaft grausig – alles ist dank der nachfolgenden Halloween-Rezepte möglich.

Halloween-Kürbis, nicht nur Symbol für schrille Fratzen

Kürbisse aushöhlen, Gesichter hineinschnitzen – und dann? Meist landen die „Reste“ des Kürbisschnitzens einfach im Müll. Das muss nicht sein. Auch die Kerne, das Fruchtfleisch und die Schale lassen sich nutzen! Beim beliebten Hokkaido-Kürbis garen und essen Sie die Schale beispielsweise bedenkenlos mit. Auch die anderen Winterkürbisse sind uneingeschränkt genießbar. Stellen Sie doch eine aromatische Apfel-Kürbis-Konfitüre her, die es an Halloween zum Frühstück gibt. Mit ein wenig Geduld rösten Sie die Kerne und haben am Halloweenabend etwas zum Knabbern. Hier ein Rezept für geröstete Kürbiskerne:
  1. Weichen Sie die Kerne über Nacht in Salzwasser ein, um verbliebenes Fruchtfleisch abzulösen.
  2. Vor dem Rösten im Backofen müssen die Kerne vollständig trocknen.
  3. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen, die Kerne auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
  4. Die Kerne mit Olivenöl benetzen und ca. 30 Minuten rösten.
Toll schmeckt auch eine warme Kürbissuppe oder ein Kürbiskuchen zum Kaffee. Natürlich gelingt die Kürbissuppe auch im Thermomix.
Fledermaus-Muffins

Fledermäuse aus Schokolade sehen vielleicht nicht zum Fürchten aus, aber sie schmecken schrecklich gut.

Halloween-Rezepte für Schleckermäuler

Egal, ob große oder kleine Halloween-Fans: Süßes geht immer und zu jeder Zeit – etwa Muffins. Zu Halloween sollten diese aber alles andere als niedlich sein. Cake Pops verwandeln Sie zu Kürbis Pops, wenn Sie orange Glasur nehmen und das Kürbisrelief mit Schokoladenstreifen aufmalen. Eine passende Idee sind auch Fledermaus-Muffins, hier ein Rezept aus der Backabteilung Cookbackery:

Zutaten für 12 Muffins:

Teig

125 g weiche Butter

160 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

2 Eier

50 ml Milch

2 EL Backkakao

170 g Mehl

1 TL Backpulver

Creme

300 ml Schlagsahne

200 g Zartbitterschokolade

schwarze Lebensmittelfarbe

Deko

12 Oreo-Kekse

24 Zuckeraugen

Zubereitung:
Die Sahne wird in einem Topf erhitzt, aber nicht zum Kochen gebracht. Die Zartbitterschokolade wird dann in der heißen Sahne geschmolzen und solange verrührt, bis sich die beiden Zutaten miteinander verbunden haben. Optional kann schwarze Lebensmittelfarbe dazugegeben werden. In einer Schüssel kühlt die Creme nun ab, zuerst auf Raumtemperatur und später für etwa 2–3 Stunden im Kühlschrank. In dieser Zeit können Sie den Teig zubereiten.
Dafür werden zunächst die trockenen Zutaten Mehl, Backkakao und Backpulver miteinander vermischt. In einer Schüssel rühren Sie Butter, Zucker und Vanillezucker etwa vier Minuten cremig – entweder mit der Küchenmaschine oder mit einem Handrührgerät. Danach wird das Ei mit der Masse verrührt, anschließend die trockenen Zutaten und die Milch. Die Zutaten werden nur so lange miteinander vermengt, bis sich alles verbunden hat.
Der Teig wird in ein mit Muffinförmchen bestücktes Muffinblech, zum Beispiel die Kaiser Muffinform, eingefüllt. Dazu benutzen Sie entweder zwei Esslöffel oder einen Eisportionierer. Bei 170 Grad Ober-/Unterhitze werden die Muffins für 15–20 Minuten im vorgeheizten Ofen gebacken. Danach komplett abkühlen lassen.
Nun wird die kaltgestellte Schokocreme mit der Küchenmaschine oder dem Handrührer aufgeschlagen. Füllen Sie die Creme in einen Spritzbeutel mit Sterntülle und dressieren Sie die Creme als Häubchen auf die Muffins. Die Ohren der Fledermaus werden aus halbierten Oreo-Keksen geformt und seitlich in die Cremehaube gesteckt. Zuckeraugen geben dem Muffin ein niedliches Gesicht.

Essbare Regenwürmer

Richtig eklig bunt wird es auf dem Buffet, wenn Sie mit glibberigen Augen, Lakritzspinnen oder Erdbeerwürmern dekorieren. Im Süßigkeitenregal des Supermarktes werden Sie fündig oder Sie machen das fiese Gewürm einfach selber. Für Regenwürmer findet sich im Kochblog GenussVoll auf YouTube eine Rezeptur samt Vidioanleitung.

Zutaten für essbare Würmer:

400 ml

Wasser

125 g

Zucker

100 ml

Sahne

1 Tüte

Rote Götterspeisenpulver

2 Päckchen

Gemahlene Gelatine

Lebensmittelfarbe (rot, blau, grün)

Zubereitung:
Zunächst werden alle Strohhalme verlängert, indem Sie den Knick herausziehen. Dieser erinnert später an den ringelförmigen Körper des Regenwurms. Alle Strohhalme werden mit dem Knick nach unten in den Messbecher oder ein anderes schmales Gefäß gestellt. Das Gummiband fixiert die Trinkhalme miteinander.
Die Gelatine wird in einer Schüssel mit etwas Wasser vermengt und muss etwa 10 Minuten quellen. Währenddessen vermischen Sie in einem kleinen Topf das Götterspeisenpulver mit dem Zucker. Fügen Sie 400 ml Wasser hinzu und erhitzen Sie alles. Es darf jedoch nicht kochen. Anschließend wird die gequollene Gelatine untergerührt. Dazu kommt die Sahne. Mit roter, blauer und grüner Lebensmittelfarbe gestalten Sie die Flüssigkeit noch realistischer.
Diese wird anschließend in den Messbecher mit den Strohhalmen umgefüllt. Im Kühlschrank muss die Flüssigkeit nun mehrere Stunden, besser über Nacht, fest werden. Danach drücken Sie die Würmer einfach aus den Strohhalmen. Für eine naturgetreue Präsentation zerbröseln Sie einige Oreo-Kekse und bilden damit die Erde nach, auf der oder in der die Regenwürmer liegen.
Gruselfinger

Abgeschnittene Finger auf dem Buffet sind irritierend, auch wenn sie aus Mürbeteig sind.

Halloween-Gebäck

Schnell gelingen Halloween-Kekse übrigens mit speziellen Ausstechformen in gruseligen Motiven. Eine richtig gruselige Idee dazu gibt es auch bei sanella.de.

Zutaten für Gruselfinger:

125 g

weiche Butter oder Margarine

125 g

Zucker

250 g

Mehl

2

Eigelb

1 TL

Zitronenschale

Gehobelte Mandeln

Lebensmittelfarbe nach Bedarf (rot oder grün)

Zubereitung:
Butter, Zucker, Ei und Zitronenschale miteinander verrühren. Nach und nach kommt nun das Mehl dazu und wird gut verknetet. Für den extra-schaurigen Effekt färben Sie die Masse mit grüner Lebensmittelfarbe ein. In Frischhaltefolie eingepackt, lagert der Teig etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank. Danach formen Sie aus ihm kleine wulstige Finger. Mit einem Messer ritzen Sie die Gelenke und Falten ein. Eine Mandel bildet den Fingernagel. Im vorgeheizten Backofen backen die Gruselfinger bei 180 Grad Ober-/Unterhitze zirka 15 Minuten. Mit roter Lebensmittelfarbe lassen sich die Enden der Gruselfinger noch blutig gestalten.
Augäpfel-Bowle

Bowle in der Augäpfel schwimmen, zählen optisch nicht zum Feinsten, können aber munden.

Zu Halloween der Renner: Augäpfel-Bowle & Co.

Bei erwachsenen Gästen können Sie Ihren Halloween-Fantasien freien Lauf lassen. Setzen Sie zum Beispiel eine „Blutbowle“ an, die durch geschmacksneutrale rote Lebensmittelfarbe strahlt. Ob Saft oder Sekt – was Ihren Gästen schmeckt, kommt hinein. Oder wie wäre es zum Beispiel mit einer Augäpfel-Bowle? Bei meine-weinwelt.de wird man fündig:

Zutaten für die Bowle:

1,5 Liter

Roter Saft

Saft einer Limette

6 Blatt

Gelatine

1 Flasche

Roséwein

250 ml

Rum (40 %)

Litschis aus der Dose

Blaubeeren

100 g

Himbeermarmelade

Zubereitung:
Um die furchteinflößenden Augäpfel herzustellen, füllen Sie jede Litschi mit etwas Marmelade und einer Blaubeere. Diese wird mit einem Zahnstocher befestigt. Damit die Bowle von der Konsistenz an Blut erinnert, wird die Gelatine zunächst für zehn Minuten in kaltem Wasser eingeweicht, danach ausgedrückt und in einem kleinen Topf auf dem Herd kurz erwärmt, damit sie sich auflöst. Anschließend wird die Gelatine mit dem roten Saft, dem Limettensaft, dem Roséwein und dem Rum vermischt. Bei Bedarf süßen Sie mit etwas Zucker nach. Um die gruselige Bowle zu vollenden, legen Sie die Augäpfel in ein Bowlegefäß und gießen die blutige Saft-Wein-Mischung auf. Lassen Sie den Alkohol weg, wird daraus mit etwas Tonicwater auch eine schmackhafte Kinder-Bowle.
Wolfsbiss-Shot

Giftgrün, so kommt der Absinth-Shot daher. Nichts für Kinder und auch für Erwachsene mit Vorsicht zu genießen.



Soll es etwas kräftiger sein, dann empfiehlt sich vielleicht der Wolfsbiss-Shot. Unter Shots-rezepte.de finden Sie jede Menge Anregungen.

Zutaten für Wolfsbiss-Shot:

10 ml

Absinth

10 ml

Melonenlikör

20 ml

Ananassaft

1 Schuss

Zitronenlimonade

Grenadine

Zubereitung:
Absinth, Melonenlikör und Ananassaft mischen Sie mit Eis in einem Cocktail-Shaker. Danach den Drink in ein Shotglas abseihen und mit etwas Zitronenlimonade auffüllen. Für den blutigen Effekt geben Sie einige Tropfen Grenadine dazu.

Weitere Halloween Deko-Tipps

Statt Eiswürfel starren Eisaugen mit Brombeer-Pupillen aus den Bechern – passende Formen gibt bei Amazon. Mit Trockeneis erzielen Sie, bei vorsichtiger Benutzung, nebulöse Effekte auf dem Buffet oder in Drinks. Kleine Frikadellen bekommen mit Salzstangen Spinnenbeine, ein im Ganzen gekochter Blumenkohl mutiert zum Gehirn. Ein paar Tropfen rote Beete drüber und der Hingucker ist perfekt. Bei Kindern sind „Wurstfinger“ äußerst beliebt: Fünf Würstchen bekommen an einem Ende Mandelsplitter-Fingernägel und am anderen ein Ketchup-Blutbad. Schwingen Sie den Hexenstab, zaubern Zuckerguss-Spinnweben auf Schokokuchen oder backen kleine Geisterkekse. Hauptsache, Sie haben Spaß und es schmeckt!

Halloween: Rezepte

Katharina Mittag

von

Als wasch­ech­te mä­kel­bor­ger Diern, die schon als klei­ner Schie­ter mit bei­den Bei­nen im Mist stand und früh­mor­gens die Eier aus Ömings Hüh­ner­stall ge­sam­melt hat, weiß ich gute Küche und die Herkunft der Produkte zu schät­zen. Das heißt: Sel­ber ma­chen geht über sel­ber kau­fen – egal, ob Fleisch oder Ge­mü­se!