Die beliebtesten Kuchen und Torten

Rührkuchen: Der Allrounder beim Backen

Wer beim Backen flexibel und kreativ sein möchte, sollte immer ein Rezept für Rührkuchen parat haben. Der Teig ist nicht nur leicht zuzubereiten, sondern auch erstaunlich wandelbar. Was Sie alles mit ihm anstellen können, erfahren Sie bei eKitchen.

Datum:
Gugelhupf mit Schokolade

Lecker für zwischendurch ist ein Stück Gugelhupf. Der Rührkuchen in seiner bekanntesten Form.

Ob Sie nun angekündigten Besuch bekommen oder spontane Gäste: Einen Kuchen zum Kaffee servieren zu können, macht sich immer gut. Selbst der nervenaufreibende Besuch weniger gern gesehener Gäste ist viel entspannter, wenn Sie dann einen kleinen Allrounder in Sachen Teig parat haben. Perfekt für einen vielseitigen Einsatz ist Rührkuchen bzw. das Variieren mit Rührteig. Die Zutaten sind in einer durchschnittlich gut gefüllten Küche immer vorhanden und jede Form zum Backen geeignet. Wir verraten Ihnen ein tolles Grundrezept und geben Ihnen Tipps für die Zubereitung. Auch kunterbunte Ideen für Groß und Klein finden Sie bei uns. Lassen Sie sich inspirieren!

Rührkuchen: Ein Teig für alle Fälle

Sie denken jetzt bestimmt: Naja, ist nicht jeder Kuchen ein Rührkuchen? Im Grunde schon. Doch die meisten Kuchen brauchen im Anschluss an das Backen noch weitere Zuwendung. Ein Rührkuchen hingegen ist gebacken sofort einsatzbereit. Selbstverständlich erst nach dem Abkühlen. Das nötige Belegen, Glasieren oder gar Füllen entfällt – eigentlich. Denn Rührkuchen ist in seiner bekanntesten Form des Gugelhupfs oder Topfkuchens längst nicht am Ende aller Möglichkeiten angekommen. Das Grundrezept eignet sich auch ganz wunderbar für leichte, aber äußerst kreative Kreationen. Bevor Sie aber mit den Backexperimenten beginnen, bekommen Sie das optimale Grundrezept.

Grundrezept Rührkuchen

Zutaten ausreichend für eine klassische Gugelhupfform:
  • 150 g Mehl
  • 100 g Speisestärke
  • 1 Pck. Backpulver
  • 200 g zimmerwarme, weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker (nicht Vanillin)
  • 4 Eier Gr. M + 2 Eigelb
  • außerdem: Butter und Semmelbrösel für die Form
Wichtig ist, dass alle Zutaten Zimmertemperatur haben. Das Verbinden der einzelnen Komponenten gelingt bei Wärme wesentlich besser. Im ersten Schritt sieben Sie die trockenen Zutaten des Rührkuchens in eine Schüssel: Mehl, Stärke und Backpulver. In einer zweiten Schüssel schlagen Sie die Butter mit dem Handmixer schaumig. Das dauert, aber mit etwas Geduld schäumt sie. Im Anschluss Zucker und Vanillezucker dazugeben. Die Eigelbe und Eier kommen dann nach und nach ebenfalls hinzu. Sind die feuchten Zutaten beisammen, noch einmal ordentlich mixen, bis die Masse luftig schaumig ist. Zuletzt die Mehlmischung vorsichtig unterrühren. Bleibt es bei der klassischen Gugelhupf- oder Kastenform, kommt der Teig in einer gefetteten und mit Semmelbröseln ausgestäubten Form für etwa 50 Minuten in den auf 175 Grad vorheizten Ofen. Ist die Stäbchenprobe erfolgreich, den Kuchen abkühlen lassen und pur genießen.

Galerie: Rührkuchen: Ideen für das Backvergnügen

Kleine Kniffe für großen Rührkuchen-Genuss

Was ohne viel Aufhebens schon lecker ist, kann mit einigen kleinen Handgriffen nur besser werden. Als Obstboden ist Rührkuchen selbstverständlich auch hervorragend geeignet. Da das obige Grundrezept recht viel ist, sollten Sie aber eine größere Springform (28 cm Durchmesser) verwenden. Bei einer kleinen Form eignet sich Rührkuchen zum Schichten mit Cremes. Dazu den Boden quer mit einem Messer oder Tortenbodenteiler trennen (Tortenmesser und -teiler jetzt bei Amazon bestellen). Wenn Sie einen Marmorkuchen backen und eine Hälfte des Teiges in einer zweiten Schüssel mit Kakao gefärbt haben, geht es ans Muster. Dazu geben Sie erst den hellen, dann den dunklen Teig in die Gugelhupfform. Nehmen Sie eine Gabel und stechen sie langsam in 2 cm Abständen in den Rührkuchen. Beim Rausziehen verdrehen Sie dann automatisch die beiden Teige. Sollte Ihnen der Kuchen beim Lösen aus der Form doch mal zerbrechen, müssen Sie nicht verzweifeln. Am besten heben Sie die Eiweiße aus dem Grundrezept immer auf, denn Eiweiß ist ein toller Klebstoff für Kuchenbruchopfer. Ob Gugelhupf- oder Kastenform, den Teig können Sie in jeder Art mit Rosinen, Nüssen, Mohn, Aromen und Gewürzen ganz nach Geschmack verfeinern.

Rührkuchengenuss für die Kleinen

Ob für die Schule, die Kita oder zu Hause: Mundgerechte Kuchen sind bei kleinen Essern immer gern gesehen. Der Rührkuchenklassiker sind hier Muffins mit Zucker- oder Schokoguss. Diese lassen sich mit Schokolinsen oder Zuckerstreuseln garnieren. Oftmals sind sie aber doch zu groß, sodass etwas noch Kleineres her muss. Eine tolle Variante des Rührkuchens sind da Waffelbecherkuchen. Hierfür nehmen Sie einfach die Becher, die sonst für Eierlikör gedacht sind. Füllen Sie sie zu 2/3 mit Teig. Backen müssen Sie vorsichtig, denn die kleinen Rührkuchen–Portionen benötigen weniger Zeit. Dekorieren Sie sie wie Muffins mit Schokoglasur und fertig sind die mundgerechten Kuchen für kleine Schleckermäuler.
Katharina Mittag

von

Als wasch­ech­te mä­kel­bor­ger Diern, die schon als klei­ner Schie­ter mit bei­den Bei­nen im Mist stand und früh­mor­gens die Eier aus Ömings Hüh­ner­stall ge­sam­melt hat, weiß ich gute Küche und die Herkunft der Produkte zu schät­zen. Das heißt: Sel­ber ma­chen geht über sel­ber kau­fen – egal, ob Fleisch oder Ge­mü­se!

Kommentare

Die Technik der Kommentarfunktion „DISQUS“ wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.