Viele Modelle, viele Funktionen

Einbaubackofen: Welcher ist der Richtige?

Ob zum Brötchenaufbacken, Kuchenbacken, für Aufläufe oder für den leckeren Schmorbraten am Sonntag: Mit einem neuen, modernen Einbaubackofen macht das Kochen Ihrer Lieblingsrezepte noch mehr Spaß.

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Einbaubackofen

Moderne Einbaubacköfen bieten viele praktische Funktionen und sind wahre Backkünstler.

Einbaubacköfen gibt es in verschiedensten Ausführungen von günstig bis teuer, mit und ohne Herdplatten, Ceran-Kochfeldern oder Induktionstechnik. Sie finden ihren Platz in der Küchenzeile, nicht freistehend. Dabei haben Einbaubacköfen ohne Kochfelder den Vorteil, dass Sie sie in einer bequemen Arbeitshöhe installieren können, und Sie die Speisen so besser im Blick haben.

Grundausstattung oder Luxusausführung?

Sie haben die Wahl unter allerlei Modellen mit Basisfunktionen wie Ober- und Unterhitze, Umluft und Heißluft. Sind Ihre Ansprüche höher, müssen Sie tiefer ins Portemonnaie greifen. Dann gibt es aber auch Zusatzfunktionen, die keine Wünsche offen lassen, etwa eine integrierte Grillfunktion, eine Brotbackstufe, ein Dampfgar- oder ein Pizzaprogramm.
Es geht sogar noch komfortabler, etwa mit einer Funktion zum sogenannten Sous-Vide-Garen, dem Vakuum-Kochen. Dabei bereiten Sie die vakuumverpackten Lebensmittel bei niedrigen Temperaturen in einem Wasserbad zu. Oder Sie entscheiden sich für ein Kombigerät aus Backofen und Mikrowelle.
Je nach Modell und Hersteller gibt es noch viele weitere Zusatzfunktionen und Sonderzubehör, etwa eine Kindersicherung, Drehspieße, eine Zeitschaltautomatik, Kurzzeitwecker, Schnellaufheizung, Restwärmeanzeige oder ein Bratenthermometer. Und damit der Ofen auch nach dem Backen noch Spaß macht, bieten viele Hersteller eine praktische Selbstreinigungsfunktion an.

Darauf sollten Sie beim Kauf achten

Stromverbrauch: Wie bei Kühlschränken und vielen anderen Elektrogeräten werden auch Backöfen in Energieeffizienzklassen eingeteilt. Dabei sparen Geräte der Klasse A+++ am meisten Strom. Oft werden Restbestände mit Energieeffizienzklasse B oder C günstig angeboten. Auf Dauer lohnt sich der Kauf solcher Geräte aber nicht, da der günstigere Kaufpreis vom höheren Stromverbrauch schon ziemlich bald aufgefressen wird. Deshalb sollten Sie beim Kauf bevorzugt auf Geräte der Klasse A zurückgreifen.
Sicherheit: Einbaubacköfen haben meist eine Glastür oder Klappe. Bei einer Einfachverglasung werden die Scheiben schnell heiß. Vor allem Kinder können sich daran leicht verbrennen. Eine Mehrfachverglasung sorgt für eine bessere Wärmeisolierung und reduziert das Verbrennungsrisiko. Außerdem sparen Sie dadurch weitere Energiekosten. Eine Kindersicherung verhindert das Öffnen der Klappe während des Backvorgangs.
Zubehör: Beim Neukauf eines Einbaubackofens sollten ein oder zwei Backbleche sowie ein Bratenrost dazugehören. Fragen Sie gegebenenfalls beim Händler nach.

Einbauen und anschließen

Wenn Sie handwerklich geschickt sind, können Sie den Ofen problemlos selber in Ihre Küchenzeile einbauen. Beim Anschließen an das Stromnetz sollten Sie aber einen Elektro-Fachmann beauftragen. Das hat auch versicherungstechnische Gründe. Denn sollte durch eine falsche Verkabelung ein Schaden entstehen, kann die Versicherung unter Umständen eine Schadensregulierung ablehnen. Außerdem besteht die Gefahr von Stromschlägen. Sollten Sie es trotzdem selber versuchen, schalten Sie unbedingt vorher die entsprechenden Sicherungen aus.
Malte Betz

von

Der Hamburger geht den Sachen gerne auf den Grund. Was ist das? Wie funktioniert es? Und wer braucht das überhaupt? Verständliche Antworten darauf bilden für den Familienvater und freien Journalisten den Kern des guten Verbraucher-Journalismus.

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