Mehr als nur Trockenobst

Diese 6 Tipps für Ihr Dörrgerät müssen Sie kennen

Dörrgeräte sind unglaublich vielseitig. Trockenobst ist lecker und praktisch, es geht aber noch mehr. Hier erfahren Sie, wie Sie das meiste aus ihrem Dörrgerät herausholen.

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Dörrgerät Trockenobst

Der Klassiker: Trockenobst aus dem Dörrgerät schmeckt gut und liefert ordentlich Energie. So ein Dörrautomat kann aber noch viel mehr.

Dörrgeräte sind bei Fans von Trockenobst besonders beliebt: Denn schonend und über mehrere Stunden verwandeln die Geräte frische Früchte in leckere Snacks für zwischendurch. Als wertvolle Energielieferanten bieten sich getrocknete Produkte als alternative Snacks zu konventionellen Süßigkeiten an. Denn mit der natürlichen Süße aus Früchten und einem hohen Ballaststoffgehalt schmeckt Trockenobst nicht nur gut, sondern macht im Gegensatz zu Fruchtgummi & Co. auch längerfristig satt. Ihr Dörrgerät kann aber noch viel mehr. Hier finden Sie hilfreiche Tricks, wie Sie das meiste aus Ihrem Dörrgerät herausholen.

Trick #1: Fruchtleder mit dem Dörrgerät herstellen

Dörrgerät Fruchtleder

Perfekt für unterwegs: Dieses Fruchtleder schmeckt fruchtig und sättigt.

Wer viel unterwegs ist, freut sich über energiereiche Snacks, die auch noch gut schmecken. Eine attraktive Möglichkeit ist das sogenannte Fruchtleder. Hinter diesem Namen verbergen sich dünne Rollen aus verschiedenen Früchten. Die Herstellung ist denkbar einfach. Wählen Sie die Früchte ihrer Wahl aus (besonders Beeren bieten sich an) und los geht es.
  1. Obst im Mixer zu feinem Mus pürieren
  2. Gröbere Kerne und Fasern heraussieben
  3. Bei Bedarf: Mit Honig oder Sirup süßen, z.B. Vanille oder Zimt abschmecken
  4. In einer Dicke von ca 0,5 Centimeter auf einem Backpapier ausstreichen
  5. Bei etwa 45 Grad solange im Dörrgerät trocknen, bis die Masse nicht mehr klebt
Anschließend schneiden Sie das Fruchtleder nach Lust und Laune in dünne Streifen und rollen es auf. Die perfekte süße Zwischenmahlzeit auf Ausflügen.

Trick #2: Müsliriegel aus dem Dörrgerät

Müsliriegel selber machen Dörrgerät

Nie wieder aus dem Supermarkt: Müsliriegel selber machen ist gar nicht so schwer. Und das Resultat schmeckt besser.

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Der durchschnittliche Stadtmensch hat vergleichsweise wenig Platz in der Küche. WMF setzt deshalb auf kleine Geräte und präsentierte nun die vierte Generation der Küchenminis.

Müsliriegel aus dem Supermarkt sind oftmals voller Zucker und minderer Qualität. Wer etwas besseres haben möchte, greift durchaus tiefer in das Portemonnaie. Und dann sind nicht einmal die Nüsse und Früchte im Riegel, die man besonders mag. Die Lösung: Müsliriegel selber machen. Das geht im Dörrgerät besonders einfach und schonend. Wählen Sie Ihre Zutaten aus (Sesam, Chia, Sonnenblumenkerne, Cranberrys, Kakaopulver – alles ist möglich) und vermengen Sie sie in einer Schale mit einer Pflanzensüße, z.B. Agavendicksaft, zu einer klebrigen Masse. Kurz ziehen lassen – und ab in das Dörrgerät. Je nach Geschmack formen Sie die Riegel schon in diesem Stadium oder zerschneiden das fertige Produkt im Nachhinein. Nach mindestens 8 Stunden bei etwa 40 Grad hat sich die Müslimischung verfestigt, die Riegel sind servierfertig. Welches ist Ihre Lieblingskombination?

Trick #3: Mit dem Dörrgerät eigene Grünkohl- oder Wirsingchips herstellen

Gruenkohl Wirsing Chips selber machen Dörrgerät

Knusprig und fast ohne Kohlenhydrate

Grünkohl und Wirsing? Diese grünen Lebensmittel fallen einem nicht als erstes ein, wenn man an einen leckeren Snack für den Abend vor dem Fernseher denkt. Mit einem Dörrgerät ändert sich das ganz schnell: Denn das Grünzeug verwandelt sich mit ein paar Extra-Zutaten über Nacht in wirklich knusprige und tatsächlich gesunde Leckerbissen. Bei der Auswahl der Geschmacksrichtungen gibt es kaum Grenzen: Verwenden Sie zum Würzen Paprika, Cayennepfeffer oder Nährhefeflocken – ganz wie Sie mögen. Die detailierten Zubereitungshinweise für knackig-gesunde Gemüsechips finden Sie hier.

Trick #4: Selbstgemachte Gemüsebrühe aus dem Dörrgerät

Gemüsebrühe selber machen Dörrgerät

Ob als Gewürz oder als Brühe: Mit dieser Mischung vermissen Sie die Geschmacksverstärker der Industrie nicht.

Gemüsebrühe ist so praktisch. Industrielle Produkte schmecken aber immer nach Einheitsbrei und sind oftmals viel zu salzig und voller Geschmacksverstärker. Warum also nicht selbst eine gekörnte Gemüsebrühe herstellen? Mit einem Dörrgerät ist das einfacher als man denken könnte. Für etwa 250 Gramm Gemüsebrühe benötigen Sie folgende Zutaten. Wie immer gilt aber: Passen Sie die Komponenten nach Ihrem eigenen Gechmack an.
Zutaten für 250g selbstgemachte Gemüsebrühe
  • 300 Gramm Tomaten
  • 300 Gramm Zwiebeln
  • 150 Gramm Möhren
  • 150 Gramm Sellerie
  • 100 Gramm Salz
  • 50 Gramm Lauch
  • Petersilie nach Bedarf
Zutaten waschen, gründlich trocknen und per Hand oder im Mixer fein zerhacken. Im Dörrgerät über Nacht durchtrocknen lassen. Fertig. Wer es mag, lässt die getrockneten Krümel noch einmal von der Küchenmaschine bearbeiten. In einem luftdichten Gefäß und bei dunkler Lagerung hält sich diese selbstgemachte Gemüsebrühe mehrere Monate.

Trick #5: Mit dem Dörrgerät knusprige Röstzwiebeln selbst machen

Roestzwiebeln Dörrgerät selber machen

Knusprig und ohne Fett: machen Sie sich diese Röstzwiebeln unbedingt in Ihrem Dörrgerät! Es ist so einfach.

Gedörrte Zwiebeln schmecken als Topping im Salat oder auf Hot-Dogs. Um knusprig leckere Zwiebeln mit dem Dörrautomat herzustellen braucht es nicht viel – im Zweifelsfall eben nur die zurecht geschnittenen Zwiebeln an sich. Ob als Ring oder in kleinen Stücken, gedörrte Zwiebeln gelten als besonders aromatisch. Stellen Sie Ihr Dörrgerät auf 45 °C bis 50 °C und lassen Sie die Zwiebeln über Nacht (7 bis 10 Stunden) dörren. Wenn sie hart und vollkommen trocken sind, sind sie fertig. Auch hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten: Mit etwas Öl und/oder Gewürzen verleihen Sie dem herzhaften Snack ihre persönliche Note.

Trick #6: Kräutersalz aus dem Dörrautomaten

Kräutersalz selber machen im Dörrgerät

Salz ist nicht unbedingt gesund. Mit diesen Kräutern aber umso aromatischer.

Kräutersalze schmecken wunderbar auf frischem Gemüse. Gurkenscheiben mit einer Prise dieser leckeren Idee sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Mit einem Dörrgerät zaubern Sie sich das perfekte eigene Kräutersalz. Für unsere Kreation verwenden Sie folgende Zutaten:
  • 200 Gramm Himalayasalz
  • 20 Gramm Basilikum
  • 10 Gramm Oregano
  • 10 Gramm Rosmarin
Sie mögen kein Rosmarin? Kein Problem, das Prinzip bleibt bei Salzen immer gleich, probieren Sie einfach aus, was Ihnen schmeckt. Alle Zutaten in der Küchenmaschine bis zur gewünschten Feinheit mixen und anschließend in das Dörrgerät. Lassen Sie die Mischung je nach Geschmack einige Stunden bei 40 Grad dörren – sobald alles vollends trocken ist, einfach luftdicht lagern.

Galerie: Salzige Exoten: Besondere Salzsorten für Ihre Küche

Dörrautomat

Erik J. Schulze

von

Fast Food und gesunde Ernährung sind nicht miteinander vereinbar? Mit etwas Kreativität und den richtigen Gadgets können auch Freunde der schnellen Küche mit einem guten Gefühl im Bauch zuschlagen.