Pizza wie vom Italiener

Pizzastein für den Backofen – eine perfekte Pizza backen

Er kostet rund 30 Euro, passt in jeden Backofen und mit ihm wird das Versprechen „Pizza – so gut wie beim Italiener“ tatsächlich Wirklichkeit: der Pizzastein für den heimischen Backofen.

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Pizzastein im Backofen – für eine perfekte Pizza

Holzofenpizza gilt als die beste, die es gibt, dicht gefolgt von der Variante im Steinofen. Wenn Sie zu Hause schon einmal versucht haben, eine Pizza zu backen, kennen Sie das Problem. Der Rand der Pizza ist noch einigermaßen knusprig, zur Mitte hin wird sie immer weicher und labbriger. Mit einem Pizzastein (im Fachhandel oder aus dem Internet) können Sie Ihren Backofen zu Hause zum Steinofen veredeln. Ein Pizzastein besteht meist aus Schamott oder Cordierit. Er lässt sich auf 250 Grad und mehr erhitzen und sorgt dafür, dass der Pizzateig auf der sehr heißen Oberfläche sehr schnell durchbackt.

Welche Vorteile hat ein Pizzastein?

Gegenüber dem Backen auf einem Backblech hat der Pizzastein zwei Vorteile:
  • Der Pizzastein speichert die Hitze sehr gut und gibt sie gleichmäßig wieder ab. Das bedeutet, dass der Teigfladen schon nach drei bis fünf Minuten Backzeit fertig ist. Der Boden ist knusprig, der Pizza-Belag verbrennt nicht, der Käse aber zerfließt.
  • Zum anderen entsteht auf dem Pizzastein kein Schwitzwasser, was die Pizza wiederum weich werden ließe.

Die Nachteile des Pizzasteins

  • Der Pizzastein ist schwer, groß und unhandlich, Sie brauchen Platz, ihn zu lagern.
  • Er muss sich eine Dreiviertel Stunde bis Stunde im Backofen erhitzen, bis er einsatzfähig ist. Sie haben also eine Wartezeit.
  • Sie benötigen ein wenig Geschicklichkeit, um den belegten Teig von dem Holzschuber (darauf achten, dass er als Zubehör im Paket mit dem Pizzastein enthalten ist) auf den heißen Stein im Backofen zu schieben, ohne dass die Käsestückchen herunterfallen oder der Teig Falten schlägt.
  • Auf dem Stein hat immer nur eine Pizza Platz. Und da es unbedingt notwendig ist, den Teig zu belegen, während er schon auf dem Schuber liegt (sonst bekommt man ihn später nicht darauf), geht es auch nicht, mehrere Pizzen belegt vorzubereiten. Die Lösung: Teilen Sie am besten jede Pizza und machen Sie aus dem gemeinsamen Belegen und Backen ein Erlebnis.
  • Der Pizzastein verträgt es nicht, wenn Sie ihn spülen. Es lohnt sich auch nicht: Die verbrannten Stellen bekommen Sie ohnehin nicht mehr sauber. Und außerdem braucht der Pizzastein Tage, bis er wieder komplett durchgetrocknet ist.
Das Fazit der Autorin, die selbst häufig einen Pizzastein benutzt: Die Zahl der Nachteile ist zwar größer. Doch der Vorteil, selbst eine Pizza mit dünnem knusprigem Boden backen zu können, die besser ist als bei manchem Italiener, überwiegt sie alle.

Pizzastein

Katrin Hoerner

von

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