Der würzige Snack

Beef Jerky: Kräftiger Vorrat für unterwegs

Sind Ihnen diese neuen Tüten in der Wurstabteilung des Supermarktes auch schon einmal aufgefallen? „Beef Jerky” steht drauf und was drin ist, erfahren Sie bei eKitchen.

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Beef Jerky

Sieht unspektakulär aus, ist aber gerade auf längeren Trips oder Campingausflügen besonders wertvoll: Beef Jerky.

Der Name klingt ja hip, aber was gerade die Regale und Vorratsschränke erobert, hat weit mehr Tradition als die andauernde Suche nach neuen Trends.

Die Herkunft von Beef Jerky

Bei den würzigen Fleischstreifen handelt es sich – ganz einfach – um Trockenfleisch. Seinen Ursprung hat es bei den nordamerikanischen Ureinwohnern, die für ihre Wintervorräte Büffelfleisch trockneten und so haltbar machten. Dies blieb nicht unbeachtet und so übernahmen schon die ersten europäischen Siedler die Technik der Fleischtrocknung für den eigenen Bedarf. Die Entstehung des Namens ist da schon etwas komplizierter. „Jerky” selbst ist eine Erfindung der Europäer. Sie haben den Begriff wohl vom ursprünglichen Begriff „Ch'arki” für getrocknetes Fleisch abgeleitet. Die spanische Schreibweise „Charqui” und das französische Verb „charcuter” (zerhacken) haben den Weg für den englischen Begriff Jerky geebnet.

Schonend gegarter und nahrhafter Energiekick

Heute wird Beef Jerky selbstverständlich nicht mehr aus Büffelfleisch hergestellt, sondern aus Rindfleisch. Zu Beginn entfernt man Sehnen und Fett aus dem Fleisch und schneidet es dann in Scheiben, die nur wenige Millimeter dick sind. Den besonderen und sehr variablen Geschmack kreieren die unterschiedlichen Marinaden, Gewürze oder auch nur Salz. Schon fertige, passende Würzmischungen bezeichnet man als Jerk Spice oder Jerking Spice. Nachdem das Fleisch in der Marinade ziehen konnte, trocknet es entweder liegend auf Rosten oder hängend bei schonenden 50°C. Hin und wieder kann man auch Beef Nuggets oder Beef Bites kaufen. Hier ist jedoch nur die Form der Stücke der markante Unterschied. In der Zubereitung sind sie dem Jerky gleich. Die Nährwerte der kleinen Streifen unterscheiden sich je nach Fleischstück – abhängig davon, ob das getrocknete Fleisch aus einem fetteren Teil des Rindes oder aus magerem Fleisch entstanden ist. Im Schnitt enthalten 100 g Beef Jerky 50 g Eiweiß, 2 bis 7 g Fett und 2 bis 25 g Kohlenhydrate. Der Brennwert liegt bei ca. 290 kcal. Als sättigender Snack mit hohem Protein– und Eisengehalt schätzen vor allem Kletterer und Extremsportler die fleischigen Energiespender.

Der Einkauf: Wo bekomme ich Beef Jerky?

Von europäischen Siedlern über Privathaushalte bis hin zu Fabriken – längst haben große Firmen die industrielle Herstellung der würzigen Fleischstreifen übernommen. Marktführer ist das US-amerikanische Familienunternehmen Jack Link's, deren Produkte auch in Deutschland Einzug erhalten haben. Sollten Sie Lust haben, sie einmal zu probieren, bekommen Sie die unterschiedlich marinierten Streifen an Tankstellen, in Supermärkten oder auch Trekkingstores – und natürlich auch in Online-Shops. 100 Gramm des klassisch–marinierten Beef Jerky von Jack Link's bekommen Sie für etwa 6 Euro bei Amazon (jetzt bei Amazon bestellen). Auch die Geschmackrichtungen Sweet & Hot (6,65 €/100g – bei Amazon bestellen), Peppered (5,67 €/100g – bei Amazon bestellen) oder Teriyaki (9,83 €/100g - bei Amazon bestellen) können Sie bequem probieren. Machen Sie den Test und tauschen Sie Chips (87% weniger Eiweiß) oder Studentenfutter (doppelte Menge Kalorien) gegen Beef Jerky aus, wenn Sie gern fleischhaltiger snacken wollen. (Amazon-Preise, Stand: 13.8.2015)
Katharina Mittag

von

Als wasch­ech­te mä­kel­bor­ger Diern, die schon als klei­ner Schie­ter mit bei­den Bei­nen im Mist stand und früh­mor­gens die Eier aus Ömings Hüh­ner­stall ge­sam­melt hat, weiß ich gute Küche und die Herkunft der Produkte zu schät­zen. Das heißt: Sel­ber ma­chen geht über sel­ber kau­fen – egal, ob Fleisch oder Ge­mü­se!

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