Saubere Sache in der Küche

Backofen reinigen mit Rasierschaum - funktioniert's?

Pizza, Lasagne, die Weihnachtsgans, Pommes und Kroketten schmecken aus dem Backofen besonders gut. Doch sie hinterlassen auch ihre Spuren. Auf Boden, Seitenteilen und an der Backofendecke bilden sich ohne die Verwendung einer Folie oder eines Deckels Reste.

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Durch die Hitze brennen sich diese Reste richtig ins Gehäuse ein und sorgen mitunter für giftige Rauchgase. Sie gehen auf das Essen über und beeinflussen seinen Geschmack. Die regelmäßige Reinigung des Backofens schafft Abhilfe. Das geht sogar ohne Backofenspray und andere gefährliche Substanzen und zwar mit einem günstigen Hausmittel: dem Rasierschaum.
  1. Sprühen Sie eine Hand voll Rasierschaum auf die verschmutzten Stellen Ihres Backofens und verreiben Sie den Schaum.
  2. Damit der Rasierschaum seine Kraft entfaltet, ist eine Einwirkzeit von mehreren (mindestens 2) Stunden erforderlich.
  3. Nach der Wartephase entfernen Sie den Rasierschaum und die sich abgelösten Schmutzpartikel aus dem Backofen.
  4. Verwenden Sie dazu einen robusten Lappen und eine Schüssel Wasser.
  5. Grobe Reinigung vollendet? Dann ist das intensive Säubern der Innenflächen angesagt. Dafür benötigen Sie einen weiteren sauberen Lappen.

Was macht die Reinigungskraft von Rasierschaum aus?

  • Der Rasierschaum erhalt diverse Substanzen (Wasser, Betaine, Polyglyceril und Kalium), die in Kombination zur Reinigung eingesetzte werden können
  • Einige der Inhaltsstoffe – vor allem die Kaliumseife – weisen Eigenschaften auf, die zur Beseitigung von Flecken führen
  • Der Rasierschaum entfernt nicht nur Verschmutzungen im Backofen, sondern befreit auch das Sofa, das Bett, Kleidungsstücke, Teppiche und sogar die Haarbürste von Schmutz
  • Rasierschaum kann bei fiesen Rotwein-Flecken Abhilfe schaffen ein und braucht zur Wiederherstellung der Ursprungsfarbe meist lediglich eine Einwirkungszeit von maximal 15 Minuten
  • Im Handel erhältlicher Reinigungsschaum ist in seiner Zusammensetzung oft dem Rasierschaum ähnlich. Während Sie letzteren guten Gewissens zur Reinigung einsetzen können, sollten Sie sich aber – aus dermatologischen Gründen – ersteren nicht ins Gesicht schmieren.
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