Sauber machen mit simplen Mitteln

Backofen reinigen: Die besten Tipps

Wie kriege ich meinen Backofen wieder sauber? Und welche Mittel helfen auch ohne Chemie? Wir verraten die besten Tipps zum Backofenreinigen.

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Frau reinigt Backofen

Nicht jedem macht die Reinigung des Backofens Freude – erst recht, wenn Reste eingebrannt sind.

Ob Pizza, Croque oder Auflauf: Im Backofen geht gerne mal etwas daneben. Und oft stellt sich nach dem Essen die Frage: Wie kriege ich bloß den Backofen sauber? Nicht jedem geht die Reinigung leicht von der Hand, deshalb verrät ekitchen hier die besten Tipps zum Backofenreinigen.

Blick in den Backofen

Der erste Tipp ist ganz einfach: Schauen Sie sich den Backofen gründlich an! Wichtig ist nämlich, ob der Schmutz schon länger eingebrannt oder frisch dazugekommen ist: je älter der Dreck, desto intensiver die Reinigung. Ist der Dreck eingebrannt, müssen Sie den Backofen mehrmals gründlich säubern, eventuell sogar den Dreck abkratzen.
Aber Vorsicht: Für die Reinigung der empfindlichen und beschichteten Innenwände eines Backofens keine spitzen Gegenstände (Schaber, Schraubenzieher etc.) verwenden, das beschädigt die Beschichtung!
Oft erkennen Sie erst während der Reinigung, welche Teile des Backofens sich zum Reinigen abbauen lassen. So lassen sich in der Regel die Bedienschalter abziehen und von Fettspritzern säubern. In der Backröhre ist es oft möglich, die seitlichen Roste und den Boden herauszuziehen, um sie im Waschbecken und Seifenlauge einzuweichen und zu säubern.
Backofenspray

Viele Backofenreiniger enthalten Chemie – umweltfreundliche Sprays sind teuer.

Backofen reinigen ohne Chemie

Natürlich gibt es heute in jedem Supermarkt Backofenreiniger, leider mit einem Nachteil: Zur Reinigung müssen Sie meistens den Backofen aufheizen. Dabei können giftige Dämpfe entstehen, die Sie nicht einatmen sollten. Inzwischen bieten einige Hersteller auch sogenannte ökologische Backofenreiniger an (z. B. Auro Backofenreiniger, 500 ml für 11,48 Euro bei Amazon), die die Umwelt nicht belasten. In der Regel sind diese aber deutlich teurer als herkömmliche Reiniger.
Wir empfehlen bewährte Hausmittel: Sie sind in der Regel billiger und ungefährlicher – und es gibt sie in jedem Haushalt!

Backofen reinigen mit Hausmitteln

Am beliebtesten ist immer noch das gute alte Spülmittel: Eine halbvolle Flasche mit Essig auffüllen und im kalten Backofen verteilen. Danach mit einem Schwamm verreiben, bis sich Schaum bildet. Nach 30 Minuten den Ofen auswischen!
Ein Geheimtipp ist das Backpulver: Verrühren Sie ein Päckchen mit drei Esslöfeln Mineralwasser, und streichen Sie die daraus entstandene Paste dann mit einem Backpinsel auf die schmutzigen Stellen. Ebenfalls 30 Minuten oder länger einwirken lassen und den Ofen dann ausputzen.
Ebenfalls sehr beliebt ist der Trick mit dem Salz: einfach auf die schmutzigen Stellen schütten und den Backofen danach auf 50 Grad erhitzen. Danach abkühlen lassen und auswischen. Einziger Nachteil: Das Salz bleibt nicht an den Seitenwänden haften, die müssen Sie dann doch zu anderen Mitteln greifen.

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