Handschuhe zum Backen und Braten

Backofen: Handschuhe für heiße Bleche und Töpfe

Selbst gehäkelte Topflappen sind hübsch, aber nicht für die Arbeit am Backofen geeignet. Wenn Sie Kuchen backen oder eine Gans braten, brauchen Sie hitzebeständige Handschuhe, damit Sie sich nicht die Finger verbrennen.

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Backofen Handschuhe

Backofen-Handschuhe gibt es aus Baumwolle oder Silikon.

Sicher sind Sie auch schon mit dem Arm an der Backofenwand gestreift, als sie den Kuchen aus dem Ofen holten, oder haben den heißen Deckel der Auflaufform mit bloßen Händen berührt – Brandblasen gehören neben Schnitten zu den häufigsten Verletzungen in der Küche. Billige Baumwollhandschuhe oder gar selbstgehäkelte Topflappen geben Ihnen nicht den richtigen Schutz, sondern bergen selbst wieder Gefahren: Sie halten entweder nicht genug Hitze ab oder der Deckel des heißen Bräters rutscht Ihnen aus der Hand. Besser sind spezielle Backhandschuhe in Profiqualität.

Hitzebeständige Handschuhe aus Baumwolle

Der Handel bietet zum einen Backofenhandschuhe aus Baumwolle, die mittlerweile durch ein speziell thermisches Gewebe und Silikonbeschichtungen auf der Grifffläche viel hitzebeständiger geworden sind.
Die meisten angebotenen Modelle sind Fäustlinge. Das hat den Vorteil, dass sie leicht hineinschlüpfen können, um beispielsweise nach dem Topfdeckel zu greifen, wenn das Nudelwasser überzukochen droht. Allerdings erlauben diese Handschuhe durch ihre Unförmigkeit und gewissen Steifheit des Materials keine feineren Arbeiten. Manche Modelle versuchen die Vorteile des Fäustlings mit dem des Fingerlings zu verbinden: Sie haben ein eigenes Futteral für den Zeigefinger, wodurch man mit Daumen und Zeigefinger gut greifen kann.

Backofen-Handschuhe aus Silikon

Modernere Backofenhandschuhe bestehen aus Silikon, das bis zu 300 Grad hitzebeständig ist. Silikon ist ein Kunststoffgemisch, das hohen Temperaturen widersteht, dabei flexibel, reiß- und rutschfest ist. Es schmiegt sich gut an die Hand. Griffe von Töpfe und Pfannen lassen sich damit sicher greifen, weil das Material zudem rutschhemmend wirkt. Bestenfalls sind die Handschuhe auf der Greiffläche strukturiert, wodurch Ihnen selbst rutschige Töpfe nicht aus den Fingern gleiten können. Am besten verfügt das Modell Ihrer Wahl noch über einen längeren Schaft, der auch die Unterarme vor Verbrennungen schützt.
Silikonhandschuhe gibt es als Fingerlinge. Das erlaubt Ihnen, damit auch feinere Arbeiten zu erledigen, etwa mit einer Zange das Gewürzsträußchen aus der Bratensoße zu fischen. Gleichzeitig können Sie mit der behandschuhten Hand beispielsweise den Braten gut festhalten, wenn Sie ihn aufschneiden. Der Handschuh lässt sich dann ganz einfach abwaschen. Wer gern grillt, greift dafür am besten auch zu Fingerlingen aus Silikon.

Fäustlinge aus Baumwolle oder Fingerlinge aus Silikon?

Beide Varianten gibt es bereits für einen Preis zwischen zehn und 15 Euro, deshalb kaufen Sie sich am besten beide und setzen sie nach Bedarf ein.

Backofen

Katrin Hoerner

von

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